HSG-ABC Teil 3

P wie Party

Feiern ist genauso ein Bestandteil des Assessmentjahres wie lernen. Das «Trischli» und das «Elephant» zählen zu den grössten Clubs in St.Gallen, die auch häufig aussergewöhnliche Events veranstalten. Der beliebteste Ausgehtag für Studies ist übrigens der Mittwoch.

Q wie Quereinsteiger

Nach Abschluss des Studiums an einer anderen Schweizer Universität oder Fachhochschule zieht es viele Studenten nach St.Gallen, wo sie ihren Master machen.

R wie Ranking

Fast alle Universitäten der Welt werden mittels Rankings eingestuft. Die HSG ist im internationalen Vergleich immer sehr weit oben. Dies ist oft ein Grund, das Studium an dieser Universität zu absolvieren.

S wie Studynet

Die Plattform ist eines der wichtigsten Tools für das Studieren an der HSG. Alle Unterlagen für die Vorlesungen können von dort heruntergeladen werden. Ebenso sieht man auf dieser Plattform die Abgabetermine.

T wie Team

Obwohl der Fokus des Studiums an der HSG auf Selbstständigkeit und Eigenverantwortung liegt, ist Teamarbeit wichtig. So setzt die HSG mit dem Modul Handlungskompetenz auf Teamarbeiten. Auch in anderen Kursen ist teilweise der Teamgeist gefragt. Zudem organisieren sich viele Studenten in Lerngruppen, um sich den Stoff besser aneignen zu können.

U wie Übungen

Nebst den Vorlesungen gibt es zu vielen Modulen Übungen. Diese finden in einem sehr viel kleineren Rahmen statt und dienen der praktischen Umsetzung des theoretischen Wissens. In den Übungen werden zudem oft Arbeiten verfasst.

V wie Verein

An der HSG gibt es eine Vielzahl von Vereinen. Heute abend werden diese vorgestellt, wobei dieser Anlass der wohl lohnenswerteste der Startwoche ist. Die verschiedenen Vereine haben aber auch mehr zu bieten, wie zum Beispiel die Chance, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, etwas zu bewegen und Einfluss auf den Unialltag zu nehmen.

Neue Mode für deinen Schrank?

Der HSG-Shop bietet ein vielfältiges Angebot. Darunter ist der HSG Pulli das absolute Highlight. Ob und wieso sich Studentinnen und Studenten ein weiteres Kleidungsstück anschaffen, erfährst du hier:

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Mit Baby im Hörsaal

Rückt immer weiter in die Ferne - Der liebevoll gestaltete Spielraum der Krippe Löwenzahn.

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ST.GALLEN. AHV, Berufsvorsorge, 3-Säulen-Modell – drei der Schlagworte dieser Woche. Die prägnanteste Ursache für die Schieflage, in die unser System geraten ist: zu kleine Geburtenraten. Diese Tatsache weckt das Interesse an Nachforschungen. Was könnten die Gründe sein? Um dem auf den Grund zu gehen, haben wir eine Erhebung unter Studenten durchgeführt. Nun, nach der Betrachtung der Ergebnisse wundert man sich lediglich, dass die Altersvorsorge nicht längst zusammengebrochen ist. Beinahe ausnahmslos geben alle Befragten rigoros an, sich im Moment oder im Verlauf des Studiums keine Kinder vorstellen zu können. Auf die Frage nach den Gründen überwiegt die Sorge um finanzielle Engpässe, anspruchsvolles Studium sowie die grosse Verantwortung, welche sie nicht übernehmen möchten. Wie kann man da überhaupt noch das Leben geniessen, wenn man sich so eine Last aufbürdet? Denn wir wissen alle, mit den Kindern ist es wie mit wasserfestem Filzstift: Einmal sichtbar, nicht mehr wegzukriegen. Alles was man sich noch wünscht: eine Stunde Schlaf. Zusätzlich werden Auslandspraktika und Austauschsemester schwieriger zu organisieren sein. Viele der Befragten gaben an, für sie sei sowohl eine Anstellung, wie auch ein Vermögen, zwingende Voraussetzung für die Familienplanung. An sich sehr plausible und vernünftige Gründe. Vernünftig ist es auch, auf Alkohol zu verzichten und zeitig ins Bett zu gehen. Doch wer macht das schon?

Vergleich der Geschlechter

Interessant ist, dass die Aussagen der Männer mit denjenigen der Frauen absolut einheitlich sind. Ein Siegeszug der Gleichberechtigung. Jedes Argument wurde von beiden Geschlechtern gleichermassen betont, wodurch sich keine geschlechterspezifische Varianz ergibt.

Unterstützung an der HSG

Wie sieht es aus seitens der HSG? Bestärken Sie den egozentrischen Lebenswandel unserer Generation? Nicht im geringsten. Die HSG bietet einige Infrastrukturen für Familienförderung und soziale Hilfeleistungen. Nebst den individuellen Studienplänen für Schwangere, gibt es Fristverlängerungen und die Möglichkeit, das Assessmentjahr in zwei Jahren zu absolvieren. Dazu kommen noch Betreuung in der internen Kinderkrippe sowie finanzielle Unterstützung seitens des Kantons und weiterer Instanzen. Na gut, somit wären die ökonomischen Sorgen schon kleiner. Was verbleibt? 60% der Befragten geben an, noch zu jung zu sein, um schon Nachwuchs zu bekommen. Denn der ideale Zeitpunkt sei erst in zehn Jahren. 10% geben an, einen festen Wohnsitz zu brauchen. Die zentrale Frage natürlich ist die der Partnerwahl. Einige Frauen können sich schon über einen funktionsfähigen, männlichen Beistand freuen, andere sind wesentlich anspruchsvoller. Für einen grossen Teil der Männer ist die richtige Partnerin eine wichtige Voraussetzung zur Familiengründung. Möglicherweise gründet die Sichtweise auf einem Missverständnis: Wer früh Kinder bekommt, für den folgt nicht unbedingt der Exitus. Es könnte auch das Leben bereichern. Hinzu kommt ein wesentlicher Aspekt: Karriereorientierte Frauen, und davon gibt es an der HSG viele, könnten mit dieser Einstellung am eigenen Ast sägen. Statistisch ist der Karrierestart oft nach Anfang dreissig. Also genau in der Lebensphase, die die Studentinnen zum Kinderkriegen erwählt haben. Jener Zeitpunkt, an dem das richtige Haus gefunden ist und die Fortpflanzung gewährleistet werden kann. In der recht männlich dominierten, sehr kompetitiven Arbeitswelt wird es allerdings heikel, wenn sowohl eine Frau als auch ein Mann zugleich eine Kaderstelle anstreben, aber die Frau in den Wehen liegt. Knifflig für das Personalbüro.

Blick nach Konstanz

Wie ist aber die Unterstützung junger Eltern im Ausland? Unser Beispiel: die Universität Konstanz. Diese bietet nebst finanzieller Unterstützung auch Wohnungsvermittlung und Ermässigung auf grosse Teile des Studienbedarfs. Nicht zu vernachlässigen ist das Angebot an Betreuung. Von Tagesüber Wochenend bis hin zu Ferienbetreuung. Egal an welchem Ort, wir könnten trotz der ersehnten Selbstverwirklichung auch an die Bereicherung durch Nachwuchs denken. Unterstützt werden wir dabei auf jeden Fall. (Berl Gubenko)

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