Zeitvorsorge

Einer speziellen Art der Altersvorsorge ist Svenja Schraner nachgegangen. Pensionierte helfen Pensionierten mit Zeit statt Geld.

Bildquelle: www.altersvorsorge.ch

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HSG-ABC Teil 3

P wie Party

Feiern ist genauso ein Bestandteil des Assessmentjahres wie lernen. Das «Trischli» und das «Elephant» zählen zu den grössten Clubs in St.Gallen, die auch häufig aussergewöhnliche Events veranstalten. Der beliebteste Ausgehtag für Studies ist übrigens der Mittwoch.

Q wie Quereinsteiger

Nach Abschluss des Studiums an einer anderen Schweizer Universität oder Fachhochschule zieht es viele Studenten nach St.Gallen, wo sie ihren Master machen.

R wie Ranking

Fast alle Universitäten der Welt werden mittels Rankings eingestuft. Die HSG ist im internationalen Vergleich immer sehr weit oben. Dies ist oft ein Grund, das Studium an dieser Universität zu absolvieren.

S wie Studynet

Die Plattform ist eines der wichtigsten Tools für das Studieren an der HSG. Alle Unterlagen für die Vorlesungen können von dort heruntergeladen werden. Ebenso sieht man auf dieser Plattform die Abgabetermine.

T wie Team

Obwohl der Fokus des Studiums an der HSG auf Selbstständigkeit und Eigenverantwortung liegt, ist Teamarbeit wichtig. So setzt die HSG mit dem Modul Handlungskompetenz auf Teamarbeiten. Auch in anderen Kursen ist teilweise der Teamgeist gefragt. Zudem organisieren sich viele Studenten in Lerngruppen, um sich den Stoff besser aneignen zu können.

U wie Übungen

Nebst den Vorlesungen gibt es zu vielen Modulen Übungen. Diese finden in einem sehr viel kleineren Rahmen statt und dienen der praktischen Umsetzung des theoretischen Wissens. In den Übungen werden zudem oft Arbeiten verfasst.

V wie Verein

An der HSG gibt es eine Vielzahl von Vereinen. Heute abend werden diese vorgestellt, wobei dieser Anlass der wohl lohnenswerteste der Startwoche ist. Die verschiedenen Vereine haben aber auch mehr zu bieten, wie zum Beispiel die Chance, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, etwas zu bewegen und Einfluss auf den Unialltag zu nehmen.

Neue Mode für deinen Schrank?

Der HSG-Shop bietet ein vielfältiges Angebot. Darunter ist der HSG Pulli das absolute Highlight. Ob und wieso sich Studentinnen und Studenten ein weiteres Kleidungsstück anschaffen, erfährst du hier:

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      Umfrage

Mit Baby im Hörsaal

Rückt immer weiter in die Ferne - Der liebevoll gestaltete Spielraum der Krippe Löwenzahn.

Rückt immer weiter in die Ferne – Der liebevoll gestaltete Spielraum der Krippe Löwenzahn.

ST.GALLEN. AHV, Berufsvorsorge, 3-Säulen-Modell – drei der Schlagworte dieser Woche. Die prägnanteste Ursache für die Schieflage, in die unser System geraten ist: zu kleine Geburtenraten. Diese Tatsache weckt das Interesse an Nachforschungen. Was könnten die Gründe sein? Um dem auf den Grund zu gehen, haben wir eine Erhebung unter Studenten durchgeführt. Nun, nach der Betrachtung der Ergebnisse wundert man sich lediglich, dass die Altersvorsorge nicht längst zusammengebrochen ist. Beinahe ausnahmslos geben alle Befragten rigoros an, sich im Moment oder im Verlauf des Studiums keine Kinder vorstellen zu können. Auf die Frage nach den Gründen überwiegt die Sorge um finanzielle Engpässe, anspruchsvolles Studium sowie die grosse Verantwortung, welche sie nicht übernehmen möchten. Wie kann man da überhaupt noch das Leben geniessen, wenn man sich so eine Last aufbürdet? Denn wir wissen alle, mit den Kindern ist es wie mit wasserfestem Filzstift: Einmal sichtbar, nicht mehr wegzukriegen. Alles was man sich noch wünscht: eine Stunde Schlaf. Zusätzlich werden Auslandspraktika und Austauschsemester schwieriger zu organisieren sein. Viele der Befragten gaben an, für sie sei sowohl eine Anstellung, wie auch ein Vermögen, zwingende Voraussetzung für die Familienplanung. An sich sehr plausible und vernünftige Gründe. Vernünftig ist es auch, auf Alkohol zu verzichten und zeitig ins Bett zu gehen. Doch wer macht das schon?

Vergleich der Geschlechter

Interessant ist, dass die Aussagen der Männer mit denjenigen der Frauen absolut einheitlich sind. Ein Siegeszug der Gleichberechtigung. Jedes Argument wurde von beiden Geschlechtern gleichermassen betont, wodurch sich keine geschlechterspezifische Varianz ergibt.

Unterstützung an der HSG

Wie sieht es aus seitens der HSG? Bestärken Sie den egozentrischen Lebenswandel unserer Generation? Nicht im geringsten. Die HSG bietet einige Infrastrukturen für Familienförderung und soziale Hilfeleistungen. Nebst den individuellen Studienplänen für Schwangere, gibt es Fristverlängerungen und die Möglichkeit, das Assessmentjahr in zwei Jahren zu absolvieren. Dazu kommen noch Betreuung in der internen Kinderkrippe sowie finanzielle Unterstützung seitens des Kantons und weiterer Instanzen. Na gut, somit wären die ökonomischen Sorgen schon kleiner. Was verbleibt? 60% der Befragten geben an, noch zu jung zu sein, um schon Nachwuchs zu bekommen. Denn der ideale Zeitpunkt sei erst in zehn Jahren. 10% geben an, einen festen Wohnsitz zu brauchen. Die zentrale Frage natürlich ist die der Partnerwahl. Einige Frauen können sich schon über einen funktionsfähigen, männlichen Beistand freuen, andere sind wesentlich anspruchsvoller. Für einen grossen Teil der Männer ist die richtige Partnerin eine wichtige Voraussetzung zur Familiengründung. Möglicherweise gründet die Sichtweise auf einem Missverständnis: Wer früh Kinder bekommt, für den folgt nicht unbedingt der Exitus. Es könnte auch das Leben bereichern. Hinzu kommt ein wesentlicher Aspekt: Karriereorientierte Frauen, und davon gibt es an der HSG viele, könnten mit dieser Einstellung am eigenen Ast sägen. Statistisch ist der Karrierestart oft nach Anfang dreissig. Also genau in der Lebensphase, die die Studentinnen zum Kinderkriegen erwählt haben. Jener Zeitpunkt, an dem das richtige Haus gefunden ist und die Fortpflanzung gewährleistet werden kann. In der recht männlich dominierten, sehr kompetitiven Arbeitswelt wird es allerdings heikel, wenn sowohl eine Frau als auch ein Mann zugleich eine Kaderstelle anstreben, aber die Frau in den Wehen liegt. Knifflig für das Personalbüro.

Blick nach Konstanz

Wie ist aber die Unterstützung junger Eltern im Ausland? Unser Beispiel: die Universität Konstanz. Diese bietet nebst finanzieller Unterstützung auch Wohnungsvermittlung und Ermässigung auf grosse Teile des Studienbedarfs. Nicht zu vernachlässigen ist das Angebot an Betreuung. Von Tagesüber Wochenend bis hin zu Ferienbetreuung. Egal an welchem Ort, wir könnten trotz der ersehnten Selbstverwirklichung auch an die Bereicherung durch Nachwuchs denken. Unterstützt werden wir dabei auf jeden Fall. (Berl Gubenko)

Der gute Ruf lockt viele Studierende an die HSG

Daumen hoch fürs erste Jahr.

Daumen hoch fürs erste Jahr.

ST.GALLEN. Die HSG ist eine der renommiertesten Universitäten Europas, doch ist es tatsächlich ihr Image, das jährlich über tausend Assessies anlockt? Wir waren auf dem Unicampus unterwegs, um den Neulingen auf den Zahn zu fühlen. Es ist nicht nur ein Gerücht, dass viele Studierende sich aufgrund des Renommees der HSG einschreiben, nein, dieser Ruf eilt unserer Universität wirklich voraus. Viele Erstsemester haben sich bereits ein Karrieredenken angeeignet und sich deshalb für diese Uni entschieden. Neben den exzellenten Möglichkeiten zum Networking bei zahlreichen Karriereveranstaltungen bietet die HSG eine grossartige Auswahl an Partneruniversitäten. Auch diese haben die Studierenden im Visier und hoffen sich mit dem Austausch Türen zu öffnen. Doch auch weitere, weniger zukunftsbezogene Aspekte locken die Assessies nach St.Gallen. Auf dem Campus sind nicht nur Studierende aus der Schweiz anzutreffen, auch aus dem Ausland kommen sie in Scharen. Das Elternhaus zu verlassen und erstmals ganz auf sich allein gestellt zu sein, haben viele als positiven Faktor in ihrem Entscheid für die HSG gewertet. Sie ist auch ein erstklassiger Ort, um neue Freundschaften zu knüpfen. Wer jedoch an der Uni auf die Freunde aus der Schulzeit trifft, gehört vielleicht zu den Einheimischen, die hier studieren, weil die HSG gerade um die Ecke liegt. Als Pluspunkt wird zudem die Grösse der Universität empfunden. Der eher kleine Campus wirkt einladend und vermittelt ein familiäres Gefühl. Das Assessmentjahr wird einem bekanntlich nicht geschenkt und kann schon Kopfschmerzen bereiten. Die hohe Durchfallquote und Gerüchte, die über das erste Jahr im Umlauf sind, kommen noch dazu. Trotzdem ist die Grundstimmung unter den Neulingen positiv: «Zusammen packen wir das», lautet das Motto von vielen. (Anja Mesmer und Cristina Arioli)

Hoodie, Nuggi und Bier

Der HSG-Shop befindet sich im Parterre des Hauptgebäudes und auch wenn man sich vielleicht in der ersten Woche nicht dorthin verirrt, lohnt sich ein Besuch allemal.

Bildquelle: www.hsgshop.ch

 

HIER GEHT’S ZUM BEITRAG:

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A brief summary of today’s articles

Buy more to spend less

Do you need to save money? What about buying larger quantities to reduce the cost per 100g? Or you can use your student ID to get discounts and look up useful websites such as «Projekt Neptun» or the facebook group «Sharing is Caring». If everything fails, go to hsgcareer.ch and get yourself a part-time job. Popular is work in retail, for example at Manor, Lidl or clothing stores. Don’t forget bars, cinemas and catering agencies.

Vito Roberto interviewed

Vito Roberto outlines different strategies to ace the assessment year. We talked with him about robots, his online videos and his reformed course package. He also shared an important advice, which he has followed his entire life: Work hard, but enjoy your free time as well. He urges you to do the same. You should believe him.

Guardian of the books

Marlis Werz, a true librarian, dedicates her private and professional life to books. On Monday she gave a lively introduction to the library. Praising the university’s progressiveness, she is looking forward to the starting week and beyond. Apart from literature, Mrs Werz enjoys travelling, a passion she can pursue thanks to the library’s flexibility. She has visited many exotic places and is planning a four months lasting trip around the world by boat.

Geiz ist geil – und oft notwendig

Das Portemonnaie eines Studenten ist meist nicht prall gefüllt. Es gilt, sich das Geld gut einzuteilen. Tips zum sinnvollen Umgang mit der für den Studenten knappen Ressource.

Die dunkle Seite des Studentendaseins ist der Mangel an Geld, denn «Happiness is expensive».

Die dunkle Seite des Studentendaseins ist der Mangel an Geld, denn «Happiness is expensive».

ST.GALLEN. Das liebe Geld ist Freund und Feind des Studenten zugleich. Einerseits kann es das Leben versüssen, andererseits geht es irgendwann zur Neige. Diesen Zeitpunkt gilt es als Student, möglichst lange hinauszuzögern. Einfach ist das nicht. Trotzdem muss nicht jeder Franken zweimal umgedreht werden. Denn mit den richtigen Tricks kann aus wenig Geld viel gemacht werden. Preiswert einkaufen Zum grossen Ärger eines jeden Studenten sind Lebensmittel in der Schweiz nicht gerade günstig. Dem kann Abhilfe geschaffen werden. Gut und günstig lässt es sich vor allem im nahegelegenen Ausland einkaufen. Wer den Weg nicht auf sich nehmen will oder kann, tut gut daran, in Discountern die täglichen Besorgungen zu machen. Denner beispielsweise ist um einiges preiswerter als die Schweizer Giganten Migros und Coop. Das heisst nicht automatisch, dass die Produkte qualitativ schlechter sind. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Wein. Weinkenner schwören, dass dieser im Denner qualitativ hochwertig ist und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Wer es nochmal etwas billiger möchte, ist gut beraten, im Aldi oder Lidl einzukaufen. Diese beiden Discounter liegen jedoch nicht sonderlich zentral. Eine gute Idee ist auch, immer Preise zu vergleichen. Häufig gibt es dasselbe Produkt ohne nennenswerte Qualitätsunterschiede im gleichen Regal günstiger. Um diese Produkte zu finden, braucht man sich oft bloss zu bücken, denn viele Lebensmittelläden plazieren die gewinnbringendsten Produkte auf Augenhöhe. Oft lohnt es sich, mit grösseren Mengen zu sparen. Innerhalb der eigenen Wohngemeinschaft kann man sich zusammentun und ökonomisch effizient wirtschaften. Grössere Mengen sind oft pro 100 Gramm gesehen günstiger. Teilweise bieten Lebensmittelläden auch grosse Packungen mit relativ grosszügigen Rabatten an. Es kann sich lohnen, von solchen Angeboten Gebrauch zu machen, sofern die eingekauften Produkte vor dem Ablaufdatum konsumiert werden können. Freizeit für wenig Geld Nicht nur beim täglichen Einkauf, sondern auch bei der Freizeit kann gespart werden. Besonders empfehlenswert ist dabei ein Ausflug zu den nahegelegenen Drei Weihern auf dem Hügel über St.Gallen. Hin kommt man gut zu Fuss; ein Bus fährt jedoch auch hoch. Das Baden in den Weihern ist im Gemeinschaftsbad kostenlos, dadurch kommt die Sicherheit jedoch nicht zu kurz. Die Anlage ist meist überwacht durch ausgebildete Rettungsschwimmer. Vor Ort finden sich auch sanitäre Anlagen und Umkleidekabinen. Für den Spass in und ums Wasser sorgen zwei Springtürme und eine schwimmende Plattform. Ein anderer Tip für die kostengünstige Freizeitgestaltung ist der Gebrauch von Legi.ch. Damit kann man beispielsweise mit einer Ermässigung von 15% das Alpamare, den grössten Schweizer Aqua Park mit Erlebnisbad, besuchen oder günstiger in eine Vielzahl von Kinos gehen. Auch Coiffeurbesuche sind mit der Mitgliedskarte reduziert. Teilweise spart man mit dem Ausweis auch beim Essen oder im Ausgang. Im Ausgang kann zudem mit einigen Tricks gespart werden. Da der Alkohol meist teuer verkauft wird, empfiehlt es sich selbst welchen zu kaufen und diesen vor dem Ausgang zu konsumieren. Auch kann man, vor allem als Frau, zu gewissen Zeiten gratis in den Club, weshalb es sich durchaus lohnt, etwas früher da zu sein. Vorteile kann man sich zudem sichern, indem man mit Reka-Checks bezahlt. An diversen Verkaufsstellen sind sie mit bis zu 20% Rabatt erhältlich und können in der Freizeit vielfältig eingesetzt werden. So kann damit beispielsweise ein Abonnement der öffentlichen Verkehrsmittel finanziert oder die Ferien vergünstigt werden. Die Uni muss nicht teuer sein Im Budget eines Studenten stellen die Studiengebühren einen bedeutenden Teil dar. Dem kann entgegengewirkt werden, indem man sich für ein Stipendium bewirbt oder sich z.B. via der Plattform Splendit um ein verzinstes Darlehen bewirbt. Bei Splendit sind die Zinssätze jedoch relativ hoch, weshalb man sich gut überlegen sollte, ob sich nicht auch ein anderer Weg zur Finanzierung des Studiums finden lässt. Neben den Studiengebühren kann auch bei den Büchern und dem elektronischen Zubehör gespart werden. Über die Facebook-Gruppe «Sharing is caring» kauft man kostengünstig Bücher und teilweise auch Laptops. Ausserdem lassen sich über die Seite auch ein Auto oder Möbel erwerben. Auf Facebook existiert neben der Gruppe für alle Studenten eine nur für Assessmentstudenten. In dieser werden momentan gebrauchte Lehrmittel von älteren Studenten günstig angeboten. Eine andere sinnvolle Adresse ist das Projekt Neptun. Über diese Plattform ist es möglich, elektronische Artikel inklusive Zubehör zu reduzierten Preisen zu erstehen. Nebenjob als Notlösung Wenn allen Tips und Tricks zum Trotz sich das Portemonnaie immer noch in Windeseile leert, offen gestanden kommen nicht wenige Kommilitonen in diese Bedrängnis, kann auch ein Nebenjob Abhilfe schaffen. Um einen solchen zu finden, gibt es zahlreiche Plattformen, die wir im unteren Text näher vorstellen. (Laura Rufer)

HSG-ABC Teil 2

H wie Helvetia

Das der Uni am nächsten gelegene Unternehmen sponsert die Startwoche. Während des Studiums wird man ebenfalls gelegentlich mit der Helvetia in Kontakt kommen.

I wie Inländer

Die Uni St.Gallen zieht viele ausländische Studenten an. Der Ausländeranteil der HSG ist per Universitätsregelung jedoch auf 25 Prozent festgelegt. Dadurch haben die Inländer prozentual immer die Oberhand.

J wie Jura

Nebst Wirtschaftswissenschaften und internationalen Beziehungen kann an der HSG auch Jura studiert werden. Der Anteil der Studierenden dieses Majors beträgt 5,6 %.

K wie Kleidungsstil

Der typische HSG-Student trägt ein Poloshirt einer bekannten Marke, heisst das gängige Stereotyp. Sieht man sich an der Uni um, stellt man jedoch fest, dass die Kleidungsstile an der Uni ganz verschieden sind.

L wie Lernphase

Die Lernphase ist die prüfungsfreie Zeit vor den zentralen Prüfungen im Januar und im Juni. Während dieser Phase herrscht an der Uni Hochbetrieb, und gute Plätze zum Lernen sind oft schnell besetzt.

M wie Mercedes

Das typische HSG-Klischee besagt, dass die HSG-Studenten alle einen Mercedes fahren. Tatsächlich fahren nur einige wenige Deutsche ein solches Auto, das sie aber meist von ihren Eltern geschenkt bekommen haben.

N wie Neptun

Über die Webseite www.pro jektneptun.ch können Studenten Laptops, digitales Zubehör und Computerprogramme zu günstigen Preisen erwerben. Das Besondere daran: Neptun wurde von Studenten der HSG ins Leben gerufen.

O wie Onlinetools

Die HSG ist eine moderne Uni, welche den digitalen Wandel als Chance sieht. So verfügt sie auch über digitale Tools, um Unterlagen zum Studium zu erhalten, den Mailverkehr zu regeln, die universitären Termine im Griff zu haben und natürlich zu bidden.

Kopf des Tages: Bibliothekarin wie aus dem Buche

Marlis Werz mit einem ihrer Lieblingsbücher von J. Williams.

Marlis Werz mit einem ihrer Lieblingsbücher von J. Williams.

Marlis Werz ist die stellvertretende Leiterin der Unibibliothek. Sie hat es sich im Berufsleben zur Aufgabe gemacht, den Studierenden einen angenehmen Lernort in der Bibliothek zur Verfügung zu stellen. Bei ihr sieht jeder Tag anders aus, es gibt wenig Routine arbeiten, was ihren Beruf spannend und abwechslungsreich macht. Sie ist stolz auf ihre Arbeit und geht jede neue Herausforderung mit viel Elan und Motivation an. Die Startwoche ist für sie und ihre Kollegen und Kolleginnen eine zusätzliche Herausforderung, welche der stv. Leiterin aussergewöhnliche Freude bereitet. Sie hat am Montag bereits eine energetische Einführung zur Bibliothek und ihren Dienstleistungen gehalten. Den kommenden Tagen mit den Gruppenführungen und den Kick-off-Tagen sieht sie zuversichtlich entgegen. Langweiliger Bücherwurm? Wie Werz zu ihrem Job als Bibliothekarin gekommen ist, erklärt sie mit einem Schmunzeln. Als junges Mädchen war ihr noch nicht einmal bewusst, dass dieser Beruf existiert. Nachdem sie mit ihrem Studium begonnen und sehr viel Zeit in der Bibliothek verbracht hatte, empfand sie den Beruf als Bibliothekarin wie viele Mitstudierende eher als langweilig und eintönig. Doch als sie stellvertretend bei der Betreuung der Institutionsbibliothek einsprang, wurde ihr schnell bewusst, wie interessant und vielfältig dieser Beruf ist. Bis heute ist sie hochmotiviert und noch immer mit Freude an der Arbeit. Dass sie ausgerechnet an der HSG die Bibliothek zu einem besseren Ort macht, hat einen speziellen Grund. Werz interessiert sich sehr für wissenschaftliche Bücher und ist überzeugt von der IT als Hilfsmittel für die bessere Vermittlung der Informationen. Sie ist ausserdem glücklich darüber, dass die Bibliothek der HSG sehr innovativ ist und man neue Angebote aufgrund der Einreichung auf der Ideenwand in der Regel rasch umsetzen könne. Die Bibliothekarin schafft die vielzitierte «Work-Life-Balance» dank flexiblen Arbeitszeiten und sehr gutem Teamwork. Engagiert für die Zukunft Auf die Frage, was Marlis Werz stolz macht, kann sie gut von sich behaupten, immer vollen Einsatz im Beruf gegeben zu haben. Denn nicht nur sie empfindet das so, auch ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben ihr bereits Komplimente für ihren Enthusiasmus gemacht. Sie hat nicht nur die Bibliothek als Lern und Arbeitsort gepflegt, sondern engagiert sich auch als Berufsbildnerin und Prüfungsexpertin für die Ausbildung. Besondere Freude hat sie daran, ihren vier Patenkindern sowohl das Lesen und vor allem den beiden Mädchen die Nutzung von Bibliotheken nähergebracht zu haben. Weltweit unterwegs Nebst einer grossen Leidenschaft zu Büchern liebt es Marlis zu reisen. Dank guter Planung und Stellvertretungsregeln in der Bibliothek ist es möglich, fast jedes Jahr für vier Wochen eine grössere Reise in ferne Länder zu unternehmen. Sie ist eine passionierte Wanderin und bereitet der Reiseorganisatorin Kopfzerbrechen mit ihrem Wunsch, jeden Reisetag mit einer zwei bis dreistündigen Wanderung aufzulockern. Sie berichtet uns mit grosser Leidenschaft von ihrem letztjährigen, einmonatigen Trip nach Ecuador und den Galapagosinseln. «Ecuador würde ich sofort wieder besuchen», schwärmt sie, die meistens alleine oder mit ihrer Reisefreundin unterwegs ist. Ihre Traumreise soll jedoch etwas länger dauern. Sie plant jetzt schon nachder Pensionierung mit ihrem Partner eine mindestens viermonatige Reise rund um die Welt: Eine Schiffsreise mit Landexkursionen, Abfahrt und Rückkehrin Genua. (Cristina Arioli)

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